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Lustiger Gedanke

Wenn doch die Erde rund ist, k?nnte dann nicht mal der eigene Standpunkt an den Rand des Horizontes fallen. Einfach mal rundum, k?nnte ich dann mir selbst nicht einen Blick ?ber die Schultern werfen? Was w?rde ich mir dann ins Ohr fl?stern? Gut gemacht ? oder so ein Schrott ? jedenfalls w?rde ich mich beim Schauen in privaten R?umen erwischen ? aber es sind doch die eigenen.
~ottmar~
12.7.05 22:43


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Ulrich Becks Was zur Wahl steht.

Dieses Buch hat mir mein Nachbar ?berreicht. Der Autor (nicht mein Nachbar ;-) hat mich direkt angesprochen, ist er ein Journalist der in meiner Heimatzeitung im Kulturteil schreibt. Das wirkt zum ersten mal interessant, bleibt es auch, obwohl der Schwung beim Lesen nachl?sst.

Der Text des schmalen B?ndchens teilt sich in zwei Teile auf. Der erste beinhaltet, wie es zu dem wurde, was es ist. Er dr?ckt es als Bestandsaufnahme auf, was ist. Der Zweite was wohl jetzt zu tun sei. Es geht um den Zustand unserer Republik, worin die heutigen Probleme liegen, warum es zur Wahl kommt und was wohl darnach kommt. Aber das ist gar nicht so spannend.

Interessant ist der erste Teil, in dem das Versagen der kritischen Theorie demonstriert wird. Der Autor ist wie wohl die meisten seiner Generation Anh?nger dieser Theorie. Aber was ist, das ist ihm nicht verst?ndlich. Warum die Arbeitslosigkeit, wo die Wirtschaft floriert. Die Globalisierung sei es. Als ob nicht schon zu Zeiten Fuggers des Gro?en oder der Hanse in gr??eren Regionen gedacht wurde. Nach der Weltumsegelung Magellans 1520 ist das europ?ische Denken, wie die ganze Kolonialzeit zeigt global geworden. Ist es nicht das Verschwinden unserer ?stlichen Grenzen und dem Auftauchen ganz anderer L?nder offenen, aber auch problematischer geworden. Beck f?hrt durch die Geschichte an Hand der Geschichte von Gregor Samsas Verwandlung. Diese Geschichte ist wohl den meisten aus der Schule bekannt. Es ist eine eigenwillige, aber nicht schl?ssige Interpretation. Gerade das Ende dieser Geschichte, die Befreiung der Familie von Gregor muss hierbei ausgepaart werden. Denn ein Ende Europas ist f?r uns so nicht w?nschenswert. Das ganze klingt mir recht bem?ht.

Im zweiten Teil tragt wohl eine ?berm??ige Lekt?re von Managementb?cher ihrer wilden Fr?chte. Der ?Blick flussaufw?rts? nach Hilfe an Ort der toten Fische ist wohl Bestandteil der Sprache unseres Managements. Hier wird viel parabelisiert aber nichts gesagt. Sag ich es mal ehrlich, ich kann das nicht mehr h?ren. Es werden Banalit?ten blumig ausgesprochen. Das selbe gilt f?r das ?Bayern-M?nchen-Prinzip?. Das ist Sprache mit der das Management seit Jahren agiert und sich im Zweifelsfall eh nicht dran h?lt. Das Buch klingt mit der glaubenw?rdigen Drohung aus, dass meine Generation bis mindestens 65 arbeiten muss und dass die Ganztagsschule unumg?nglich ist, damit auch die Frauen vollst?ndig arbeiten k?nnen. Ansonsten werden wir wohl auf eine erneute Gastarbeiterwelle gefasst machen m?ssen. Dies ist sicher im Widerspruch des gigantischen Problems Arbeitslosigkeit, aber Widerspr?che sind Sache des Autors nicht. Deshalb geht er schamhaft dr?ber hinweg. Auf jeden Fall, der Autor steht zu momentanen Regierung, obwohl er nicht an die Wiederwahl glaubt (wie so viele). Trotzdem traut er ihr die notwendigen ?nderungen nicht zu.

Das Buch war interessant zu lesen. Sloterdijks ?Weltinnenraum des Kapitals? hat mehr Spa? gemacht und ist schl?ssiger.

~ottmar~
26.7.05 22:30


Eigentlich nichts

Ein Vorteil des schlechten Wetters: ich komm endlich hier zum Schreiben. Ob es was zu sagen gibt? Eigentlich nichts. Das ist doch auch etwas.
~ottmar~
30.7.05 22:38





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