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Die Angst des Torwarts vorm Elfmeter

Heute Fr?h bei ntv gab es einen interessanten Bericht. Die Aussage des Journalisten lautete: ein Webblog ist keine Alternative zu einem journalistischen Beitrag. Das ist wohl die Angst der Profis vor den Amateuren, die Angst im eigenen zu versagen, den Ball nicht zu halten. Die Zuschauerzahlen sind wirklich zur?ckgegangen. Wer am PC sitzt hat nicht noch Zeit TV zu sehen. Und wer seinen Informationen aus dem Netz bekommt braucht keine Zeitungen. Und hier geht es aber noch einen Schritt weiter. Wer im Blog liest wird zuverl?ssiger informiert als von den Profis, so bef?rchtet der Journalist nach der Begeisterung um die Flutblog, bei denen ich bei Betroffenen das Erlebte nachlesen kann. Was ist wirklicher, das was mir einer ins Mikrofon spricht, oder was einer aus dem Gebiet mit sms schickt. Sicher mehr das sms, als die Wertung des Au?enstehenden. Wird damit ein Berufsstand ?berfl?ssig? Nur wenn er sich ?berfl?ssig machen l?sst. Nur wenn ich in meiner Zeitung ?berblick und treffende Wertung finde werde ich die Artikel lesen. Denn falsch oder rei?erisch informieren, das kann ich mich auch auf schlechten Internet-Seiten.

~ottmar~
7.1.05 15:12


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Jenseits von Gut und B?se

1Mose 3,4-5 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott wei?: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und b?se ist.

Wer dies liest ist zuerst verbl?fft. Zeugt es doch von Fr?mmigkeit zu wissen was Gut und B?se ist. Aber hier ist das die Versuchung, dessen man doch widerstehen soll. Denn es ist eine T?uschung zu wissen was gut und b?se ist. Die Schlange hat gelogen. Denn was ich gutes tun will, das wird b?se.

Sicher, es gibt eindeutiges. Dies muss immer gesagt werden, dies mussten wir besonders in Deutschland schmerzhaft lernen. Also k?nnen wir keinem Menschen das Menschsein absprechen und d?rfen nicht ?ber ihn verf?gen. Im Gegenteil, wir m?ssen von einer Gleichwertigkeit aller Menschen untereinander ausgehen. Gerade das ist auch das Fundament unserer Demokratie.

Ansonsten ist es Missverst?ndnis wissen zu wollen, was gut und b?se ist, was wahr und falsch ist. Ich kann es nur im Augenblick entscheiden, ja muss es wagen zu finden. Auch immer mit der M?glichkeit es falsch zu w?hlen. Doch die eigentlich falsche Wahl ist die Nichtdurchgef?hrte Wahl. Sicher denkt jeder jetzt an Paris, der die sch?ne Helena gew?hlt und damit einen langen Krieg heraufbeschworen hat. Das war aber die klassische Frage, wer ist die sch?nste Frau. Sicherlich hat Paris falsch entschieden. Aber nur gegen?ber der Frau, die er nicht gew?hlt hat.

~ottmar~
8.1.05 21:41


zur Geschichte - ist sie denn ?berhaupt zu verstehen?

Der Spruch der Vergangenheit ist immer ein Orakelspruch: nur als Baumeister der Zukunft, als Wissende der Gegenwart werdet ihr ihn verstehn.
[Nietzsche: Unzeitgem??e Betrachtungen.]

Das schreibt Nietzsche von der Geschichte. Nicht dass es wichtig ist, die Geschichte im Detail zu wissen, sondern aus ihr unsere Gegenwart zu gestalten, als Orakelspruch. Wer versteht schon einen Orakelspruch, genau wer kann denn ?berhaupt die Geschichte verstehen?

~ottmar~
9.1.05 23:06


Lukas 9,62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zur?ck, der ist nicht geschickt f?r das Reich Gottes
Johannis 2,4 Jesus spricht zu Maria: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?

Mir fallen zum gestigen Thema dazu noch folgende Texte aus de Bibel ein. Hier geht es auch um das nicht binden lassen, festbinden lassen an ein Vergangenheit und an die Ursprungsfamilie. Es ist wohl wichtige Erfahrung, erm?glicht meine Erinnerung an mein gestriges Ich meine eigene Identit?t.
Trotzdem gilt das Wort des Heraklit:
Fraqment 91. Man kann nicht zweimal in denselben Flu? steigen.
Also, Identit?t kommt aus der Stabilit?t und der Festigkeit des Ichs. Lebendigkeit aber ist die ?nderung meins ichs. Oder noch weiter ausgeholt. Alles ?ndert sich und bleibt in Bewegung. Nur Gott ist de Inbegriff des stabilen, derjenige der immer gleich bleibt, der arithmetische Punkt. Ich frag mich immer, ob das so denkbar ist.

~ottmar~
10.1.05 23:07


In der Kirche hat lange Zeit ein Streit dar?ber geherrscht, ob Gott nur nat?rlich erkennbar ist, oder ob er seiner Offenbarung nicht erkannt werden kann. Die katholische Kirche hat im ersten Vatikanum die nat?rliche Offenbarung zum Dogma erkl?rt, w?hrend der gro?e schweizer protestantische Theologe Karl Barth eine Offenbarung nur direkt von Gott (in der Bibel) als christlich versteht. Diese Diskussion scheint f?r uns heute recht abwegig, sowie der Unterschied zwischen Protestanten und Katholiken f?r die viele Gl?ubige fremd geworden ist. Das w?re jetzt ein eigenes Thema, aber ich m?chte jetzt auf etwas anderes hinaus. Mir ist das die klassische Vorstellung, wie sie auch Goethe vertreten hat. Ist die Welt mit sich selbst in Harmonie. Oder wie sie die Aufkl?rung versteht: geht die Welt in sich auf. Ist Gott die Fortsetzung der Welt ins Unendliche, die notwendige harmonische Abrundung und Vervollst?ndigung. Ich meine, die meisten, die heute zu ihrem Glauben stehen, sich selbst als gl?ubig empfinden verstehen das so. Aber auch die Kultur geh?rt hierher. Denn es gilt die gleiche Frage an sie: ist sie notwendige Vervollst?ndigung des Lebens und damit nach dem fr?hen Nietzsche der legitime Nachfolger der Religion. (Dies ist eine Vorstellung die f?r viele K?nstler sehr attraktiv ist, wie Thomas Mann oder Hermann Hesse.)

Hier muss ich meine absoluteren Bewunderung von Karl Barth eingestehen. Sicher ben?tigt unsere Gesellschaft auch die Kultur. Sie wird aber mit ihr nicht vollendet und abgeschlossen, nein, ganz im Gegenteil. Sie wird eher f?r das ?berraschende und Neue offen gehalten. Und sie stellt in Frage, l?sst sich aber nie ganz oder total begr?nden. Welchen Zweck hat z.b. der gro?e Teilchenbeschleuniger in CERN? Eine praktischen sicher nicht. Und dennoch ? ich finde ihn wichtig.

~ottmar~
13.1.05 22:06


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