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Musils 'Mann ohne Eigenschaften', ein wundersch?nes Buch.
'Spricht man von einem Naturforscher ?ber die Gegenwart, so klagt er dar?ber, dass er im allgemeinen seinen Blick etwas erheben m?chte, sich im Theater aber langweilt und keinen Roman findet, der ihn unterh?lt und anregt. Spricht man mit einem Maler, so kann man ziemlich sicher sein, er wird behaupten, dass die Maler in einer Zeit mit so miserabler Dichtung und Philosophie nicht ihr Bestes geben k?nnen.' (S.232)
Lustig, so spricht man auch heute und meint, fr?her war alles besser. Im Gegenteil, die Spr?che von fr?her passen auch heute noch.
7.11.04 13:10


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nochmal Musil:

'Wie viele Menschen sehen tagaus, tagein in das gleiche geliebt Gesicht, aber wissen, wenn sie die Augen schlie?en nicht, wie es aussieht.'(s.241)

Komischer Satz. Was mag er wohl bedeuteten. Liegt es am Kontext. Ich glaube, der Kontext ist nur geschrieben, um diesen Satz unterzubringen. Schlie?en wir die Augen, und was sehen wir? Bitte nicht entt?uscht sein, gel.
7.11.04 20:41


Allein Sein.

Ein altes Thema, wer von uns ist allein. Und wer f?hlt sich allein. Ich bef?rchte fast alle. Die Faszination des Netzes liegt doch (wie bei allen Massenmedien) darin, Gemeinschaft zu spr?hren. Und die Ruhe haben, am besten gleichzeitig.

Ein Widerspruch, klingt auf jeden Fall so. Auf jeden Fall durch die Individualisierung, durch die Entdeckung meines Ichs m?chte ich dieses erhalten. Ich weiss mich selbst und unabh?ngig von den andern. Dennoch bin ich als Mensch eine Herdenwesen. Und als solches ben?tige ich einfach die anderen. Dies ist ein Dilema, das unl?sbar ist. Dies zu wissen entspannt. Denn es gibt keinen L?sung sondern ein Einrichten. Ich kann einfach oft nicht allein sein. Aber um konzentriert zu lesen oder zu arbeiten brauch ich meine Ruhe. Und alles zu seiner Zeit.

Das Thema ist sicher noch nicht zuende. Ich hab dar?ber in schon vielen Foren geschrieben. Hier schreib ich es ... f?r dich. ok

einen sch?nen Abend

~Ottmar~
8.11.04 23:20


Warum schreiben?

Es wird unz?hlig Papier gedruckt und unz?hlige Seiten online gestellt. Also schreiben auch unz?hlige Leute ungez?hlte Artikel. Fr?her sagte man: wer schreibt bleibt, aber bei dieser Unzahl landet das Papier in der blauen Tonne oder die Seiten werden gelesen oder ungelesen irgendwann gel?scht, sie verschwinden ? ohne dass je ein Rest ?berbleibt. Warum schreiben? Weil es zum Lesen geh?rt, will ich lesen, muss ich schreiben. Will ich schreiben, so muss ich lesen. Hier ist ein Gleichgewicht.

Nur ein Gleichgewicht das gibt es nicht: Es gibt wohl ein Recht auf Schreiben, aber kein Recht auf gelesen werden. Aber eine Antwort hab ich immer noch keine gegeben ? gibt es ein Recht auf die Lust auf Schreiben in der Gefahr gelesen zu werden? Und wenn dann noch einer antwortet.

~ottmar~
9.11.04 21:51


Heute bin ich mal ?konomisch und blog meinen Komentar zu Salzherings Blog. Das ist damit kein vollwertiger Text, sondern nur eine Antwort auf Salzherings Eintrag

Imagine There's No Heaven so John Lennon...

Hihi, wenn alles so einfach w?re mit dem Gut-Sein.. Denn es steht geschrieben:
Mk 10,18 Aber Jesus sprach zu ihm: ...Niemand ist gut als Gott allein.
Das Erf?llen der Gebote als Vorraussetzung in den Himmel zu kommen war immer nur in der Vorstellungswelt des schlichten Gl?ubigen. Die zehn Gebote haben keinen j?disch-christlichen Exklusivcharakter. Es gibt unz?hlige Gemeinschaften, von diesen ist ein vergleichbarer Forderungskatalog vorhanden.

Und im ?bigen, der Dekalog ist in seinen Forderungen nicht umfassend sonder umfasst einen Bereich der damit zu einem Lebensbereich werden soll. Es geht nicht darum in einen Himmel zu kommen sondern einen Rahmen f?r unseren Umgang miteinander zu schaffen. Du kannst immer Forderungen ?bertreten, es kann sein dass du es musst, nur wird damit das Zusammenleben nicht leichter. Auf der anderen Seite garantiert dieser Rahmen kein gutes Zusammenleben. Der biblische Jesus wird deshalb gekreuzigt, weil er die Gebote ?bertreten, faktisch ?bertreten hat.

Aber wir leben heute in einer anderen Zeit. Wir haben erfahren, Gott ist tot, sollten wir die ersten Gebote streichen? Viel spricht dagegen. Nur eins ist klar, die Verantwortung diese Gebote zu ?bertreten oder sie sklavisch zu halten m?ssen wir selbst tragen. Das ergibt kein Himmelsfahrtsprogramm. Es ist logisch das Halten von denen zu fordern die diese Gebote fordern. Aber sagen konkret diese Menschen nicht das, was wiederum viele von ihnen h?ren wollen? Und die Steintafeln, sie sind jetzt auf d?nnem Papier gedruckt und umfassen tausende von Seiten. Und es gibt seit alters Weise, die berufen sind diese Worte auszulegen. Nur und das ist neu, d?rfen wir unseren Text selber auslegen, viel Spa? dabei, das einfache Kreuz reicht leider nicht aus, auch wenn das wohl eine Mehrheit auf der anderen Seite der Atlantiks das gern so haben m?chte.
~ottmar~

10.11.04 21:45


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